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 Betreff des Beitrags: An meinen unbekannten Nachfolger
BeitragVerfasst: Sa 31. Dez 2011, 19:13 
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Beiträge: 1208
Annie hat uns einen Brief geschrieben.

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Leider ist er erst heute angekommen.

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https://onedrive.live.com/redir?resid=897D3450AE92472F!650&authkey=!AHitq6A29n4VBus&ithint=folder%2cpdf

Na, wenn das keine Starthilfe für das "Projekt Rekonstruktion" ist ..

Mal sehen, wer sich motiviert fühlt, den Text abzutippen.


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 Betreff des Beitrags: Re: An meinen unbekannten Nachfolger
BeitragVerfasst: So 1. Jan 2012, 02:46 
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Registriert: Sa 31. Jul 2010, 20:22
Beiträge: 600
Melde gehorsamst - abgetippt:

Budapest, den 29.11.1945
Szehec u? 23

An meinen unbekannten Nachfolger!

In nachfolgenden Zeilen finden Sie das genaue Rezept des Impfstoffes zum Edaphon-Naturdünger, so wie mein Mann R. H. France und ich ihn ausgearbeitet haben. Ich möchte aber betonen, dass nach meiner Erfahrung sich von Land zu Land die organische und mineralische Zusammensetzung etwas ändern dürfte. Nicht ändern darf sich unter gar keinen Umständen der Prozentsatz der humosen Bestandteile, bzw. er darf sich nicht verringern. Der Prozentsatz zwischen Mineral- und Humusbestandteilen darf das Verhältnis von 1-1 nicht überschreiten. Das ist der schlechteste Fall.

Erwünscht ist, dass sich nur wenig Mineralisches, dafür sehr viel Humoses im Impfstoff befindet.

Ein ideales Verhältnis ist:

Mineralische Substanz 15 %
Humose Substanz 65 %
Organismenmasse 20 %

In Ungarn, wo die mineralischen Bodenbestandteile stark überwiegen, muss durch verstärkte Hinzufügung von Fäkalien, gemahlenem Klärschlamm, Schlachthofabfällen, Hühner- oder Schweinemist ausgeglichen werden. Auch ist es vorteilhaft 5-10 % beste Humusgartenerde beizufügen.

Die Herstellung des Impfstoffes ist folgendermaßen:

Man mischt 2 Teile Klärschlamm (kleingemahlen), mit 1 Teil schwarzem, altem, gut gesiebtem Müll. Dazu fügt man 5-10 % besten schwarzen Gartenhumus und 20 % Schlachthof-, Hühner- oder Schweineabfälle. Stehen diese nicht zur Verfügung, so ist gut verrotteter Esels- oder Ziegenmist zu empfehlen.

Das Ganze wird mit Knop'sche Nährlösung, der man nur eine Spur Eisenchlorid 1g auf 1.000 cm Wasser beifügt, so angesetzt, dass ein dicker Brei entsteht | 1 l Lösung auf 1/10 kg Trockenmischung.

Bei einer Temperatur, die 30-32 °C nicht überschreiten, aber nicht unter 16 °C sinken soll, überlässt man die Mischung sich selbst. Sie braucht reichlich Licht und Luft, kann sommerüber darum im Freien gehalten werden. Am besten sind flache gemauerte Bassins von ca. ½ m Höhe. Die ersten drei Tage nicht umrühren, um die Bildung von Rahmhäuten nicht zu stören.

Erste mikroskopische Untersuchung am 4. Tag. In Perzenten sollen folgende Organismen vorhanden sein:
Bakterien ca. 13 %
Schizophyten 7 %
Nannedaphon 14 %
(kleine, wenig bekannte Organismengruppe)
Bacillariaceen 3 %
Fungi des Bodens 18 % (Bodenpilze)
Rhizopoden, beschalt und unbeschalt 22 %
Infusorien/Ciliaten, Flagellaten 3 %
Nematoden 13 %
Rotatorien 7
Zusammen 100 %

Verschiebung nach der örtlichen Flora und Fauna sind erlaubt: weniger Nannedaphon, dafür mehr Fungi. Weniger Fungi, dafür mehr Bakterien. Weniger Rotatorien, dafür mehr grosse Ciliaten.
Weniger Nematoden dafür mehr Rotatorien und Infusorien. Weniger Schizophyten, dafür mehr Bacillariaceen.

Die Organismen müssen lebend und nicht tot sein. Von Bakterien sollen sich Zoogloen finden. Die Fungi sollen sich zu Fäden verspinnen. Unter allen Umständen müssen reichlich Pilzsporen, Dauersporen, Eier und Zygoten vorhanden sein.

Die Zahl der Keime soll alles zusammen im mm³ in diesem Stadium nicht unter 60.000 betragen.

Je nach dem mikroskopischen Befund müssen aus den vorhandenen und zu diesem Zweck angelegten ??? noch hinzugefügt werden:

Bacillariiaceen
Ciliaten
Flagellaten
Rotatorien
Schizophyten
Nematoden
Rhizopoden

Diese einzelnen Organismengruppen sind in Knop'scher Nährlösung, Heu- oder Bohneninfusionen oder Humusinfusionen je nach Gebrauch zu züchten, abzufiltrieren und mit nicht zu viel Flüssigkeit beizumischen. Nach vierzehn Tagen soll die Masse sich halbfeuchtem Zustand befinden.

Einmal pro Woche soll sie umgeschaufelt und nochmals mit Knop'scher Lösung überbraust werden. Nach vier Wochen word sie nicht mehr gegossen, sondern langsam bis auf Lufttrockenheit eintrocknen gelassen, wobei man sie ein- oder zweimal umschaufelt.

Das fertige Produkt soll das ?usse?en von sehr feinkörnigem, kaffeebraunem bis schwarzem Edelhumus haben. Es soll nur luft- aber nicht staubtrocken sein und angenehm nach frischer Ackererde riechen. Es darf keinerlei Schimmel, Pilzkulturen oder Fäulnisorganismen enthalten. Ein zarter grünlicher Anflug dagegen ist ein gutes Zeichen.

Die Zahl der in ihm vorhandenen Keime, Zysten etc. soll zwischen 120.000 und zwischen 160.000 pro mm³ betragen.

Unter den Organismen müssen vorhanden sein:

Rhizopoden: Difflugia terricola, Difflugia pyriformis, Diffl. Globulosa, Trinuna acinus, Arcella patella, Gromia sp., Euglypha alvedaria

Amöben: Amoebadimax, Am. Terricola, Pelomyxa palio,

Bakterien: Azotobacter, Radiobakterformen, Buttersäure-, Fett-Zellulosezersetzer, Salpeterbakterien, Heubacillus

Schizophyten: Oscillatorien, Ulothrixarten, Protococcus bzw. andere Kokken, Nostoc, Zygnema, Mougeantia spec.

Rotatorien: Philodina megalo???, Rotifer macrococcus

Fungi: Cladosporium, Penicillium, Aspergillus, Nectriaarten, Mykorhiza, diverse weiße oder farblose Myzelien, Saccharomycesarten

Bacillariaceen: Hantzschia amphyosis, Nitzschia lubia, Nitz. Verumcularis Navicula atomeus, eine oder die andere der Pinnulariaarten.

Flagellaten: Bodo oratus, Valvox minor, Euglenia viridis oder spec., Salpin??

Ciliaten: Euplotes ???, Paramaecimus, Vorticella spec., Stilan??hia

Nematoden: Aphanobainus atten???

Die eine oder andere Planaria findet sich nicht selten, ebenso Larven von Kleinmücken und Kleinkäfern. Überhaupt ist die Auswahl der Edaphonorganismen stets größer und es finden sich immer Lokalformen, die anderswo fehlen.

Für Spezialimpfstoffe sind besondere Mischungen nötig, zu denen je nach Bedarf auch anaerobe Bakterienformen (Beggiatoa, anaerobe Pektinzersetzer etc.) herangezogen werden können. Doch berührt auch dies nicht den edaphischen Grundbestand der Humusbildung, für dessen reichlichen und gesunden Befund unter allen Umständen gesorgt werden muss.
Die Lagerung des Impfstoffes geschieht am besten nach seiner Austrocknung so, dass der Wasserverlust nicht zu groß wird. Schimmelpilze dürfen sich nicht zeigen.
Zum Gebrauch für den Edaphon-Naturdünger empfiehlt es sich, ständig ein oder zwei Düngermischbeete instand zu halten, in denen Impfstoff mit fertigem, gesiebtem Dünger 50 % zu 50 % gemischt und in Licht und gleichmässig guter Erdfeuchtigkeit aufbewahrt wird.


Aus diesen ständig mikroskopisch kontrollierten Beeten erfolgt die Impfung durch Eingießen mit einer Lösung des Impfstoffes in Leitungswasser oder Grundwasser (1l pro ¼ kl Impfstoff, die am besten zur Vorentwicklung 2-3 Tage lang möglichst an der Sonne stehen bleibt. Nach der Impfung wird das Reifebeet ungestochen.

Die erste mikroskopische Kontrolle erfolgt nach durchschnittlich einer Woche. Es müssen sich von den eingeimpften Organismen vollzählig einzelne Individuen feststellen lassen.

Sowohl im fertigen Impfstoff wie im fertigen Naturdünger ist unter den Bakterien die überwiegende Mehrzahl der Organismen enzystiert. Rhizopoden und Bacillariaceen halten sich bei geringer Feuchtigkeit beweglich, Amöbenzysten schlüpfen nach ein bis drei Tagen.

Untersuchungen stets mit Leitungswasser. 1 mm³ reifer Dünger soll nicht unter 100.000 Keime und Cysten zusammen enthalten.


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 Betreff des Beitrags: Re: An meinen unbekannten Nachfolger
BeitragVerfasst: So 1. Jan 2012, 02:47 
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Registriert: Sa 31. Jul 2010, 20:22
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Geniales Fundstück! Danke und alles Gute für 2012! (Das fängt ja gut an!)

Bernhard


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 Betreff des Beitrags: Re: An meinen unbekannten Nachfolger
BeitragVerfasst: So 1. Jan 2012, 09:09 
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Registriert: Sa 12. Dez 2009, 18:31
Beiträge: 1208
Freut mich, daß es Dich freut.


Die uraltbekannte Knopsche Nährlösung findet man hier:

Wilhelm Knop

http://de.wikipedia.org/wiki/Wilhelm_Knop


Auf vermehrt euch ! (Den Spruch kenne ich doch von irgendwo her ..)


Aber Achtung: Dreh- und Angelpunkt ist das 1000 Euro 1000fach Lichtmikroskop mit Zählkammer
und ein unbezahlbarer Kopf der die kleinen Biester kennt.

"Unter ständiger mikrobiologischer Kontrolle" wie Annie bei jeder Gelegenheit sagt.


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 Betreff des Beitrags: Re: An meinen unbekannten Nachfolger
BeitragVerfasst: Mo 2. Jan 2012, 15:33 
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Registriert: Sa 21. Mai 2011, 17:35
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Das ist ja ein großartiger Fund! Dann kann es ja mit der praktischen Umsetzung losgehen, wie spannend.

Beste Grüße für das Neue Jahr,
Henrike


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 Betreff des Beitrags: Re: An meinen unbekannten Nachfolger
BeitragVerfasst: Mi 4. Jan 2012, 14:20 
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Registriert: Sa 21. Mai 2011, 17:35
Beiträge: 29
Nach mehrmaligem Durchlesen habe ich doch noch folgende Fragen:

Zitat
"Man mischt 2 Teile Klärschlamm (kleingemahlen), mit 1 Teil schwarzem, altem, gut gesiebtem Müll. Dazu fügt man 5-10 % besten schwarzen Gartenhumus und 20 % Schlachthof-, Hühner- oder Schweineabfälle. Stehen diese nicht zur Verfügung, so ist gut verrotteter Esels- oder Ziegenmist zu empfehlen."

Verstehe ich das richtig, dass der Esels-/Ziegenmist als Alternative zum Gartenhumus + die Schlachtabfälle zusammen gedacht ist?
Wie sah denn zu der Zeit, als Annie das schrieb, schwarzer , alter Müll in Ungarn aus? Es wurde doch sicherlich noch nicht getrennt, andererseits waren bestimmt nicht so viele Kunststoffe dabei. Was würdet Ihr heute analog dazu verwenden, doch den Kompost?

Die Knopsche Nährlösung kann man offensichtlich nicht fertig irgendwo bestellen, jedenfalls habe ich im Netz dazu keinen Anbieter gefunden. Die anorganischen Dünger für Hydrokulturen, die ja wohl letztendlich auf der Knopschen Lösung (+Hoagland A-Z) beruhen, haben meist keine genauen Angaben über die Zusammensetzung. Oft fehlt dann doch das Calziumnitrat.

Im obigen abgetippten Text stehen noch drei ? bei den Mikroorganismen, die hinzuzufügen sind. Ich lese im Original das Wort "Zuchten".

Viele Grüße, Henrike


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 Betreff des Beitrags: Re: An meinen unbekannten Nachfolger
BeitragVerfasst: Do 5. Jan 2012, 14:50 
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Registriert: Sa 12. Dez 2009, 18:31
Beiträge: 1208
Hallo henrike,

zur Unterstützung Deiner wertvollen Initiative in der Sache:

Korrekturen durch Sherlock Humbug:


"Je nach dem mikroskopischen Befund müssen aus den vorhandenen und zu diesem Zweck angelegten ??? ten noch hinzugefügt werden:"

.. angelegten Zuchten noch ..

-

"Das fertige Produkt soll das ?usse?en von sehr feinkörnigem, kaffeebraunem bis schwarzem Edelhumus haben."

?usse?en = Mousse (also seeehr feinkörnig, habs selber gesehen)

-

"Rotatorien: Philodina megalo???"

Rotatorien: Philodina megalo-trocha

http://www.landesmuseum.at/pdf_frei_remote/OEZ_05_0030-0117.pdf


Bdelloidea: Philodina megalotrocha E h r e n b e rg

Culturing of some bdelloid rotifers

http://www.springerlink.com/content/u6511518khj27381/

-

"Flagellaten: Salpin??"

Flagellaten: Salpingoeca s p .

Comparison of a direct live count and an improved quantitative protargol stain (QPS) in determining
abundance and cell volumes of pelagic freshwater protozo

http://www.int-res.com/articles/ame/18/a018p095.pdf


Role of diatom-attached choanoflagellates of the genus Salpingoeca as pelagic bacterivore

http://www.fytoplankton.cz/doc/a036p257.pdf

-

"Ciliaten: Euplotes ???, Stilan??hia"

Ciliaten: Euplotes 12345


Ciliaten: Euplotes harpa

http://species-identification.org/species.php?species_group=zsao&id=1462

http://zipcodezoo.com/Protozoa/E/Euplotes_harpa/

http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/j.1550-7408.2005.04-3319.x/abstract


Ciliaten: Euplotes aediculus ???

http://galerie.nano-aquaristik.de/details.php?image_id=315&sessionid=11ae617eccaa4278f060c3781a0e19d4


Euplotes sind Wimperntierchen und sind sehr leicht zu vermehren.

http://www.mpro-ject.de/miniriff/zucht/zooplankton/euplotes/index.html

http://www.ebiomedia.com/walking-with-euplotes.html


"Ciliaten: Stilan??hia"

Ciliaten: Stylonychia sp.

http://de.wikipedia.org/wiki/Waffentierchen

-

"Nematoden: Aphanobainus atten???"

Nematoden: Aphanolaimus attentus (uralt Nematode, schon vor 1900 beschrieben)

global species

Animalia > Nematoda > Adenophorea > Araeolaimida > Leptolaimidae > Aphanolaimus > Aphanolaimus attentus

http://www.globalspecies.org/ntaxa/934276

http://www.discoverlife.org/mp/20q

Artenliste der auf der Versuchsfläche SFB 135 im Göttinger Wald (Südniedersachsen) gefundenen Nematoden

http://wwwuser.gwdg.de/~jalphei/artgoew.htm

(Seeehr interessant, muß mal näher durchdacht werden)

-

Knopsche Nährlösung

http://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=821.0

http://www.mikroskopie-forum.de/index.php?action=search2


France; Wege zur Natur

Gegen Ende 2x Erwähnung der Knopschen Nährlösung


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 Betreff des Beitrags: Re: An meinen unbekannten Nachfolger
BeitragVerfasst: Do 5. Jan 2012, 15:27 
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Registriert: Sa 21. Mai 2011, 17:35
Beiträge: 29
Danke schön. Ich bin noch am Grübeln, wie sich die Bestandteile am besten in die heutige Zeit "übersetzen" lassen und muss dazu noch mal wieder in die Grundlagen (Raoul) einsteigen. Bin zu ungeduldig.

Gruß, Henrike

PS: an Sherlock Humbug: ?usse?en = Aussehen?

PPS: die Angabe 1 Liter Nährlösung auf 1/10 kg Trockenmischung -->könnte das im Original heißen 1/2 kg? Würde vom Verhältnis her auch eher dem "Brei" eintsprechen.


Zuletzt geändert von henrike am Do 5. Jan 2012, 15:52, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: An meinen unbekannten Nachfolger
BeitragVerfasst: Do 5. Jan 2012, 15:47 
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Registriert: Sa 12. Dez 2009, 18:31
Beiträge: 1208
henrike hat geschrieben:
PS: an Sherlock Humbug: ?usse?en = Aussehen?

Ja natürlich, - kombiniere: falsch kombiniert.


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 Betreff des Beitrags: Re: An meinen unbekannten Nachfolger
BeitragVerfasst: Fr 3. Feb 2012, 21:03 
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Registriert: Sa 12. Dez 2009, 18:31
Beiträge: 1208
Zitat:
Ciliaten: Euplotes ???, Paramaecimus, Vorticella spec., Stilan??hia


Paramaecimus -> Paramecium = Pantoffeltierchen

http://de.wikipedia.org/wiki/Pantoffeltierchen

Nehme ich mal an ..

Somit hätten wir dann bei den Ciliaten = Wimperntierchen, die vorhanden sein sollen:

Genus = Gattung: Euplotes ( >70 wenig unterschiedliche Spezies = sp. = Arten)

Genus = Gattung: Stylonychia sp. (= sp. = Spezies = Arten, Anzahl unterschiedlicher Arten = ? - noch zu recherchieren)

Genus = Gattung: Vorticella spec. (= sp. = Spezies = Arten, Anzahl unterschiedlicher Arten = ? - noch zu recherchieren)

Genus = Gattung: Paramecium = Pantoffeltierchen (= sp. = Spezies = Arten, Anzahl unterschiedlicher Arten = ? - noch zu recherchieren)

Wenn man sich diese mal in Bewegung ansieht (-> Video -> YouTube) , dann fällt auf, daß sie sich mächtig durch ihre Umgebung rudern mit ihren Wimpern = Zilien oder umherstrudeln.
Die eine Sorte langsam, die andere schnell und die dritte sitzt meistens wo und strudelt vor sich hin (Vorticella).
Also gute Arbeitsteilung.
Sorgen scheinbar für eine gute Durchmischung der organischen und anorganischen Bestandteile des Bodens auf ihrem Größenmaßstab.

Na, da gibts noch viel zu denken.

Und zu suchen - beim Blick durchs Mikroskop


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 Betreff des Beitrags: Re: An meinen unbekannten Nachfolger
BeitragVerfasst: Mo 28. Mai 2012, 09:06 
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Registriert: Sa 12. Dez 2009, 18:31
Beiträge: 1208
Fingstfrage:

Welche unter den oben angegebenen Mikroorganismen, die Bestandteil des Impfstoffs sein sollen, gehört zu den Lithobionten ???

Werden doch sonst bei jeder Gelegenheit als wichtiger und quantitativ nicht unbedeutender Bestandteil im Edaphon / Humus erwähnt.

Fragt der Fingsthase.

???


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 Betreff des Beitrags: Re: An meinen unbekannten Nachfolger
BeitragVerfasst: Di 8. Jul 2014, 20:35 
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Registriert: Sa 12. Dez 2009, 18:31
Beiträge: 1208
Aus aktuellem Anlaß aus der Agonie zurückgeholt:

Die Gartenbauwissenschaft

Ertragsversuche mit Komposten, die mit Edafil geimpft wurden

Bild

Bild

Download des gesamten Artikels (funzt wieder):

https://onedrive.live.com/redir?resid=897D3450AE92472F!427&authkey=!AGK7C1EPT-UD3TQ&ithint=folder%2c.pdf


Hier wurde bisher schon darüber diskutiert:


Foren-Übersicht » Die letzte Chance - Für eine Zukunft ohne Not » Humus:

Rekonstruktion des Impfziegels:

http://www.stiftung-france.de/forum/vie ... ?f=8&t=275

"Der Ziegel wurde bereits physikalisch, chemisch und mikroskopisch-biologisch vor und nach Aktivierung untersucht."

http://www.stiftung-france.de/forum/vie ... 94d4#p1333

"Jetzthabbichsauch": (Zeitschrift für Gartenbauwissenschaft, Edafil-Analyse)

http://www.stiftung-france.de/forum/vie ... 94d4#p1398

-

Foren-Übersicht » Die letzte Chance - Für eine Zukunft ohne Not » Humus:

EDAFIL, PETROFIL, usw.:

http://www.stiftung-france.de/forum/vie ... 2&start=15

henrike

"sucht man in google scholar nach Edafil, gibt es einen Treffer:

[ZITATION] Ertragsversuche mit Komposten, die mit Edafil geimpft wurden
IP Befund… - Die Gartenbauwissenschaft, 1959

Gruß, Henrike"

http://www.stiftung-france.de/forum/vie ... dce7#p1320


Demnächst an dieser Stelle:

Ein Vergleich der Herstellungsdaten ("An meinen unbekannten Nachfolger")
mit den Analysedaten ("Ertragsversuche mit Komposten, die mit Edafil geimpft wurden").


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