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 Betreff des Beitrags: Die Welt der Pflanzen 1962
BeitragVerfasst: Do 21. Apr 2011, 19:30 
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Registriert: Fr 6. Aug 2010, 10:30
Beiträge: 24
Die Welt der Pflanzen 1962

Südwest-Verlag, München

Dieses Buch ist ein wunderbares Buch, daß jeder Naturliebhaber, Pflanzenfreund, Vegetarier, Veganer gelesen haben sollte. Es zeigt die wunderbaren Fähigkeiten allen Lebens und hier speziell der Pflanzen (Die Pflanze als Erfinder, Liebesleben der Pflanzen u.v.m.). Im Verlauf des Buches versucht France´immer die Unterschiede zu den Tieren zu beleuchten bzw. mit Argumenten auszuschalten. France´ zerlegt akribisch, aber selten langweilig diesen Unterschied und damit zumindest die biologische Rechtfertigung der Verfolgung der Allesfresser (arme Tiere), da auch die Pflanze ein fühlendes und leidendes Wesen sein kann. Dies ist nicht das Ziel dieses Hauptwerkes, aber ihm gelingt es zu zeigen, daß Pflanzen wahrnehmende, bewusst entscheidende Lebewesen sind, auch wenn wir sowohl jetzt, als auch vor 100 Jahren noch Vieles über ihre Sinne und Fühlen nicht wissen.

Dem Respekt vor der Pflanze als solches dient dieses Buch, allerdings schafft es manche Frage über Ernährung, wenn ich mir nicht selbst klar mache, daß alle Nahrungsaufnahme, jeder Schritt,jeder Atemzug, jeder Schluck Wasser, den Tod einer Vielzahl von Lebewesen verursacht, was aber letztlich nur eine Transfomation des Lebens bedeutet und ja trotzdem respektvoll und achtsam geschehen kann.

Jochen


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Welt der Pflanzen
BeitragVerfasst: So 4. Aug 2013, 20:54 
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Registriert: Sa 12. Dez 2009, 18:31
Beiträge: 1193
Die Welt der Pflanzen

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Erschienen 1962 – Erstauflage – deutsche Originalausgabe Südwest-Verlag München – mit 88 zum Teil farbigen Abbildungen und vielen Illustrationen

Mit Recht bezeichnet man dieses Werk von Raoul H. Francé als „Pflanzen-Brehm“, denn es strahlt den hinreißenden Zauber einer Lebensdarstellung aus; es bringt gewissermaßen in einem Griff das große und umfassende Tatsachenwissen dieses weltbekannten Pflanzenbiologen und vermittelt ein anschauliches Bild über „die Pflanze als Umwelt“, das den Menschen viele wichtige Vorbedingungen für sein eigenes Dasein erklärt. Hier wird mit ebenso kundigen wie liebevollen Augen die Pflanze betrachtet: wie sie zur Welt kommt, wie sie wächst, blüht und fruchtet. Aber auch, wie sie ihre Umgebung verändert, wie sie das Klima verbessert und Wolken, Wind, Regen und Sonnenlicht auf ihre stille, aber nachdrückliche Art beeinflusst. Wir lesen, wie die Pflanze geduldig die ganze Tierwelt und die Menschheit auf direktem oder indirektem Weg ernährt und mit zahllosen unentbehrlichen Rohstoffen versorgt. Wir erleben, wie die Pflanze durch eine Reihe geradezu einziger Techniken diese Rohstoffe zunächst für ihren eigenen Bedarf herstellt und sie in einer Weise für sich selber benützt, welche zugleich auch erlaubt, diese Rohstoffe für so wesensverschiedene Geschöpfe, wie wir es sind, brauchbar anzuwenden. „Vom Liebesleben der Pflanzen“ werden einige Schleier fortgezogen, die mancherlei vom Geheimnis verhüllten, in welches wir letzten Endes alle mit verwoben sind. So entsteht ein neues Abbild unserer gewohnten Welt, das wohl manchem vertraut sein mag, den meisten aber nach der Lektüre dieses reich bebilderten Buches, welches sich trotz seiner wissenschaftlichen Grundlage spannend wie ein guter Roman liest, wunderbarer erscheinen wird. Raoul H. Francé ist aus einer Welt gegangen, in der er wenige Dinge so mit seinem ganzen Herzen liebte, wie die Pflanze. Mit tiefem Verständnis für sie entdeckte er „die Pflanze als Erfinder“, beschrieb er die noch immer sehr rätselhafte Giftküche in der Pflanze, verfolgte er mit vielen Untersuchungen jahrzehntelang Krankheiten, Heilungen und unerwartete Umbestimmungen ihrer urprünglichen Eigenschaften. Und endlich war es Francé, der über die Leistungen der Mikropflanzen das Auf und Ab der irdischen Fruchtbarkeit erforschte und die unlösbare Verbundenheit der Gewächse über und in der Erde. All das ist als sein Vermächtnis zurückgeblieben. Es lebt aber weiter, so wie ja auch „Die Welt der Pflanzen“ weiterlebt. Denn seine Arbeit war von Anfang an nicht nur an eine bestimmte Generation in einer bestimmten Epoche gerichtet, sondern an alle, die wirklich etwas davon wissen wollen, was aus einer Wüste, aus Wald, Feld und Wiese wächst, und uns so das Dasein überhaupt ermöglicht.

Annie Francé-Harrar

Bild

Herausgegeben rd. 20 Jahre nach dem Tod von Raoul Francé.

Mit einem Vorwort von Annie Francé-Harrar.

Das ist wohl kein Originalmanuskript von Raoul Francé sondern eine von Annie Francé-Harrar erstelle Zusammenfassung früherer Werke zu dem Thema.

Auch ist in dem Buch von "Eiserner Vorhang" die Rede, den es zu Raoul Francé Lebzeiten noch nicht gab.

Da hat Annie Francé-Harrar wohl auch noch im Text mitgeschrieben.


Download (nur Text):

https://skydrive.live.com/redir?resid=897D3450AE92472F!208&authkey=!APfFwSXVplDVLB0


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