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BeitragVerfasst: Mi 6. Apr 2011, 13:22 
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SDS = sudden death syndrom = sofort tot

zu lesen bei www.selbstvers.org

Don Huber, emeritierter Professor an der Purdue Universität in den Staaten, warnt vor einem neuen Krankheitserreger bei Pflanzen, der auch fuer Tiere und Menschen gefährlich sein kann. Dieser Krankheitserreger wurde besonders bei Mais und Soya beobachtet, die für den Anbau mit Roundup (RR: Roundup Ready) genetisch modifiziert wurden. Der Virus verursacht das Welken und Absterben der Pflanzen und, nach ersten Erkenntnissen, kann auch für Unfruchtbarkeit oder Abgaengen bei landwirtschaftlichen Nutztieren verantwortlich sein, die mit genetisch veränderten Pflanzen gefüttert wurden. Don Huber warnt vor katastrophalen Folgen für die amerikanische Landwirtschaft.

Hier ist ein offener Brief von Don Huber an die amerikanische Aufsichtsbehörde:

Sehr geehrter Minister Vilsack,
ein Team von führenden Wissenschaftlern der Pflanzen und Tiere machte mich kürzlich aufmerksam auf die Entdeckung eines elektronenmikroskopischen Pathogenes, das einen erheblichen Einfluß auf Pflanzen, Tiere und wahrscheinlich auch auf Menschen hat. Nach Durchsicht der Daten ist es weit verbreitet, sehr gravierend und in viel höheren Konzentrationen in Roundup Ready (RR) Sojabohnen und Mais, was auf eine Verbindung mit den RR Genen oder wahrscheinlicher der Anwesenheit von Roundup hinweist.
Dieser Organismus tritt NEU in der Wissenschaft auf!

Das ist eine sehr heikle Information, die einen Kollaps des Soja- und Mais-Exportes und eine erhebliche Störung der heimischen Lebensmittel- und Futter-Lieferungen zur Folge haben könnte. Auf der anderen Seite können neue Organismen bereits verantwortlich für großen Schaden sein (siehe unten). Meine Kollegen und ich untersuchen deshalb schnell und diskret und suchen Hilfe von USDA und anderen Stellen, um die Quellen der Pathogene, die Verbreitung, die Auswirkungen und die Gegenmittel zu finden.

Wir informieren die USDA über unsere Ergebnisse an diesem frühen Stadium, namentlich wegen Ihrer bevorstehenden Entscheidung hinsichtlich der Genehmigung von RR Luzerne. Naturgemäß kann, wenn entweder das RR Gen oder Roundup selbst ein Katalysator oder Co-Faktor dieses Krankheitserregers ist, solche Genehmigung eine Katastrophe sein. Basierend auf den derzeitigen Hinweisen kann die derzeit einzig mögliche Aktion es sein, die Freigabe, zumindest bis genügend Daten das RR System entlasten, zu verschieben, wenn das so ist.

In den vergangenen 40 Jahren war ich Wissenschaftler der geschäftlichen und militärischen Behörden, die natürliche und menschengemachte biologische Gefahren beurteilen und aufbereiten, eingeschlossen biologische Kriegsführung und Krankheitsausbruch. Mit dieser Erfahrung glaube ich, die Bedrohung, die von diesem Erreger ausgeht, ist einzigartig und hoch riskant. Für Laien sollte man es als Ernstfall / Gefahr beschreiben.

Verschiedene Forscher, die an diesem Problem arbeiten, haben verschiedene Teile zu diesem Puzzle beigetragen, welche zusammen das folgende beunruhigende Szenario zeigen:

Einzigartige physikalische Eigenschaften

Dieser zuvor unbekannte Organismus ist nur sichtbar unter dem Elektronenmikroskop (36.000x), seine ungefähre Größe ist die eines mittelgroßen Virus. Es ist in der Lage, sich fortzupflanzen und scheint ein Organismus ähnlich eines Mikro-Pilzes zu sein. Wenn das so wäre, dann wäre dies der erste solche Mikro-Pilz, der je identifiziert worden wäre. Es gibt überzeugende Beweise, daß dieser Infektionserreger Krankheiten sowohl bei Pflanzen als auch bei Säugern befördert, was sehr selten vorkommt.

Ort und Konzentration der Krankheitserreger
Er wird in hoher Konzentration in RR Sojabohnen-Speisen und in Mais, Destillationsspeisen, vergärten Futterprodukten, Schweinemagen-Inhalt und Schweine- und Rinder-Plazentas gefunden.

Verbunden mit dem Ausbruch von Pflanzenkrankheiten
Der Organismus ist überaus produktiv in Pflanzen enthalten, die mit zwei überall vorhandenen Krankheiten infiziert sind, was die Erträge und die Einkommen der Farmer verringert – das plötzliche Absterben von Soja (SDS) und Welken von Mais. Der Erreger wird auch gefunden in dem Pilzerreger von SDS (Fusarium solani fsp glycines).

Zusammenhang mit Störungen bei der Fortpflanzung der Tiere
Labortests haben die Präsenz dieser Organismen in einer großen Menge des Viehbestandes bestätigt, bei dem Spontanaborte und Unfruchtbarkeit auftraten. Vorläufige Ergebnisse von laufenden Forschungen waren auch in der Lage, Fehlgeburten in einer klinischen Situation hervorzubringen.

Der Krankheitserreger kann die steigende Häufigkeit von Unfruchtbarkeit und spontanen Fehlgeburten der vergangenen Jahre bei US-Rindern, Milchvieh, Schweinen und Pferden erklären. Dies unterlegen auch Berichte über Unfruchtbarkeitsraten bei Färsen (jungen Milchkühen) von über 20% und Fehlgeburten von Rindern von 45%.

Zum Beispiel erlitten 450 von 1000 schwangeren Färsen, die gefüttert wurden mit Weizensilage eine Fehlgeburt. Zur gleichen Zeit hatten andere 1000 Färsen aus der gleichen Herde, die mit Heu aufgezogen wurden, keine Aborte. Hohe Konzentrationen der Krankheitserreger wurden bestätigt im Weizen, welcher wahrscheinlich unter dem Einfluß eines Unkrautbekämpfungsmittels mit Glyphosat stand.

Empfehlungen
Zusammenfassend beantragen wir aufgrund der hohen Titer dieses neuen Tier-Pathogens in RR Pflanzen und seiner Verbindung mit Pflanzen- und Tierkrankheiten, welche epidemische Ausmaße erreichen, die Teilnahme der USDA an einer Untersuchung unter Beteiligung verschiedener Kommissionen und ein sofortiges Stop der Freigabe von RR Pflanzen bis die ursächliche Beziehung mit Glyphosat und/oder RR Pflanzen als Gefahr für die Pflanzen- und Tierproduktion und die menschliche Gesundheit ausgeschlossen werden kann

Es ist vordringlich, zu untersuchen, ob die Nebenwirkungen von Glyphosat das Wachstum dieses Krankheitserregers ermöglicht haben oder größeren Schaden an geschwächten Pflanzen und Tier-Wirten verursachen konnten. Es ist gut dokumentiert, daß Glyphosat Pathogene des Bodens begünstigt und bereits mit dem Ansteigen von mehr aus 40 Pflanzenkrankheiten in Verbindung steht, es baut die Abwehr der Pflanzen ab und es reduziert die biologische Verfügbarkeit der Nährstoffe im Futter, was wiederum die Beschwerden der Tiere verursachen kann. Um diese Faktoren genau auswerten zu können, beantragen wir Zugang zu den relevanten USDA Daten.

Ich habe seit mehr als 50 Jahren Pflanzenkrankheiten studiert. Wir sehen jetzt eine noch nie dagewesene Entwicklung des Anwachsens von Krankheiten und Beschwerden der Pflanzen und Tiere. Dieses Pathogen kann hilfreich sein, dieses Problem zu verstehen und zu lösen. Es verdient umgehende Zuwendung mit erheblichen Ressourcen, um einen allgemeinen Kollaps unserer entscheidenden landwirtschaftlichen Infrastruktur zu verhindern.

Mit freundlichen Grüßen

Und hier das Original:

“Dear Secretary Vilsack:
A team of senior plant and animal scientists have recently brought to my attention the discovery of an electron microscopic pathogen that appears to significantly impact the health of plants, animals, and probably human beings. Based on a review of the data, it is widespread, very serious, and is in much higher concentrations in Roundup Ready (RR) soybeans and corn-suggesting a link with the RR gene or more likely the presence of Roundup. This organism appears NEW to science!

This is highly sensitive information that could result in a collapse of US soy and corn export markets and significant disruption of domestic food and feed supplies. On the other hand, this new organism may already be responsible for significant harm (see below). My colleagues and I are therefore moving our investigation forward with speed and discretion, and seek assistance from the USDA and other entities to identify the pathogen’s source, prevalence, implications, and remedies.

We are informing the USDA of our findings at this early stage, specifically due to your pending decision regarding approval of RR alfalfa. Naturally, if either the RR gene or Roundup itself is a promoter or co-factor of this pathogen, then such approval could be a calamity. Based on the current evidence, the only reasonable action at this time would be to delay deregulation at least until sufficient data has exonerated the RR system, if it does.

For the past 40 years, I have been a scientist in the professional and military agencies that evaluate and prepare for natural and manmade biological threats, including germ warfare and disease outbreaks. Based on this experience, I believe the threat we are facing from this pathogen is unique and of a high risk status. In layman’s terms, it should be treated as an emergency.

A diverse set of researchers working on this problem have contributed various pieces of the puzzle, which together presents the following disturbing scenario:
Unique Physical Properties
This previously unknown organism is only visible under an electron microscope (36,000X), with an approximate size range equal to a medium size virus. It is able to reproduce and appears to be a micro-fungal-like organism. If so, it would be the first such micro-fungus ever identified. There is strong evidence that this infectious agent promotes diseases of both plants and mammals, which is very rare.
Pathogen Location and Concentration It is found in high concentrations in
Roundup Ready soybean meal and corn, distillers meal, fermentation feed
products, pig stomach contents, and pig and cattle placentas.

Linked with Outbreaks of Plant Disease
The organism is prolific in plants infected with two pervasive diseases that are driving down yields and farmer income-sudden death syndrome (SDS) in soy, and Goss’ wilt in corn. The pathogen is also found in the fungal causative agent of SDS (Fusarium solani fsp glycines).

Implicated in Animal Reproductive Failure
Laboratory tests have confirmed the presence of this organism in a wide variety of livestock that have experienced spontaneous abortions and infertility. Preliminary results from ongoing research have also been able to reproduce abortions in a clinical setting.

The pathogen may explain the escalating frequency of infertility and spontaneous abortions over the past few years in US cattle, dairy, swine, and horse operations. These include recent reports of infertility rates in dairy heifers of over 20%, and spontaneous abortions in cattle as high as 45%.

For example, 450 of 1,000 pregnant heifers fed wheatlege experienced spontaneous abortions. Over the same period, another 1,000 heifers from the same herd that were raised on hay had no abortions. High concentrations of the pathogen were confirmed on the wheatlege, which likely had been under weed management using glyphosate.

Recommendations
In summary, because of the high titer of this new animal pathogen in Roundup Ready crops, and its association with plant and animal diseases that are reaching epidemic proportions, we request USDA’s participation in a multi-agency investigation, and an immediate moratorium on the deregulation of RR crops until the causal/predisposing relationship with glyphosate and/or RR plants can be ruled out as a threat to crop and animal production and human health.

It is urgent to examine whether the side-effects of glyphosate use may have facilitated the growth of this pathogen, or allowed it to cause greater harm to weakened plant and animal hosts. It is well-documented that glyphosate promotes soil pathogens and is already implicated with the increase of more than 40 plant diseases; it dismantles plant defenses by chelating vital nutrients; and it reduces the bioavailability of nutrients in feed, which in turn can cause animal disorders. To properly evaluate these factors, we request access to the relevant USDA data.

I have studied plant pathogens for more than 50 years. We are now seeing an unprecedented trend of increasing plant and animal diseases and disorders. This pathogen may be instrumental to understanding and solving this problem. It deserves immediate attention with significant resources to avoid a general collapse of our critical agricultural infrastructure.

Sincerely,”

COL (Ret.) Don M. Huber Emeritus Professor, Purdue University APS Coordinator, USDA National Plant Disease Recovery System (NPDRS)


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BeitragVerfasst: Sa 25. Feb 2012, 13:55 
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Registriert: Sa 31. Jul 2010, 20:22
Beiträge: 600
Hier das Protokoll eines Vortrages (auf Deutsch) von Don Huber, Professor an der Purdue Universität, über Gentechnik in der Landwirtschaft und Glyphosat:
http://lichter-lsb.de/media/b65eb72b740 ... fffff1.pdf

Zitat:
Belastungen im menschlichen Urin
Um abzuklären, ob Glyophosatbelastungen nur bei Personen mit direktem Kontakt zu kontaminierten Futtermitteln oder Glyphosat-Präparaten nachzuweisen sind, oder ob auch andere Bevölkerungsgruppen einer Gefährdung unterliegen, wurden Angestellte, Journalisten und Anwälte aus Berlin untersucht(*), die keinen Umgang mit Glyphosat-Präparaten hatten. In allen Urinproben dieser Personengruppen wurde im Dezember 2011 Glyphosat nachgewiesen. Die Werte schwankten von 0,5 bis 2 ng Glyphosat pro ml Urin (Trinkwassergrenzwert: 0,1 ng/ml). Keiner von den Untersuchten hatte direkten Kontakt mit der Landwirtschaft.
http://www.ithaka-journal.net/herbizide-im-urin


Chance für einen besseren Schutz vor Pestizid-Gefahren vertan: Bundesregierung hält an Glyphosat fest

http://www.pan-germany.org/deu/~news-1155.html
http://www.topagrar.com/news/Home-top-N ... 10828.html


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BeitragVerfasst: Mo 25. Aug 2014, 18:55 
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Registriert: Sa 31. Jul 2010, 20:22
Beiträge: 600
Und schädigt Bodenorganismen:
http://science.orf.at/stories/1742547/


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BeitragVerfasst: Do 28. Aug 2014, 19:34 
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Registriert: Sa 12. Dez 2009, 18:31
Beiträge: 1240
Mit ihrem Engagement gegen Roundup / Glyphosate hat sich Elaine Ingham ihre berufliche Karriere, finanzielle Existenz und wissenschaftliche Reptation halb ruiniert.

Soil Foodweb Group Yahoo:

Elaine Ingham 28.9.2014 10:09 AM

-----Original Message-----
From: Anton Doroszenko <a.doroszenko@...>
To: SANET-MG <SANET-MG@...>
Sent: Thu, Aug 7, 2014 3:01 am
Subject: [SANET-MG] Glyphosate toxicity study republished

FYI.

The chronic toxicity study on the glyphosate-based herbicide Roundup and a
commercialized genetically modified maize, Monsanto's NK603, led by Prof
Gilles-Eric Séralini, which was published in Food and Chemical Toxicology in
2012 but retracted in 2013 has been republished in the journal Environmental
Sciences Europe along with extra material addressing criticisms of the original
publication.

[url]Info here: http://www.organic-market.info/web/News ... 17198.html[/url]

There is a link to the full article.

Anton Doroszenko

https://groups.yahoo.com/neo/groups/compost_tea/conversations/messages/30266


Séralini study: Science speaks for itself
Source: GMOSeralini

GMOSeralini.org has welcomed the news of the republication of the chronic toxicity study on the glyphosate-based herbicide Roundup and a commercialized genetically modified maize, Monsanto’s NK603, led by Prof Gilles-Eric Séralini. The republication restores the study to the peer-reviewed literature so that it can be consulted and built upon by other scientists. It can be found at Environmental Sciences Europe.

The study found severe liver and kidney damage and hormonal disturbances in rats fed the GM maize and low levels of Roundup that are below those permitted in drinking water in the EU. Toxic effects were found from the GM maize tested alone, as well as from Roundup tested alone and together with the maize. Additional unexpected findings were higher rates of large tumours and mortality in most treatment groups. The study was first published in Food and Chemical Toxicology (FCT) in September 2012 but was retracted by the editor-in-chief in November 2013 after a sustained campaign of criticism and defamation by pro-GMO scientists.

The republished version contains extra material addressing criticisms of the original publication. The raw data underlying the study’s findings are also published – unlike the raw data for the industry studies that underlie regulatory approvals of Roundup, which are kept secret. However, the new paper presents the same results as before and the conclusions are unchanged. It is accompanied by a separate commentary by Prof Séralini’s team describing the lobbying efforts of GMO crop supporters to force the editor of FCT to retract the original publication. The full article is available here.

The Cornucopia Institute comments that scientists associated with the biotechnology industry will again attack the veracity of Séralini's work. Other scientists have already defended his research while other independent researchers take a more nuanced and skeptical view of his paper. There is no doubt that not enough research has been done assuring the public that consuming genetically engineered food, organisms that have never existed on earth before let alone as a part of the human diet, are safe to consume., according to the institute. More information is available here.

05.08.2014

http://www.organic-market.info/web/News_in_brief/Research/S+eacute;ralini_study/176/193/0/17198.html


Séralini Study on Toxic Effects of GMOs and Glyphosate Republished

http://www.cornucopia.org/2014/06/seralini-study-toxic-effects-gmos-glyphosate-republished/


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